Die Welt der Möglichkeiten

„Das Gedicht lebt in der zuckenden Gegensätzlichkeit seiner Widersprüche. Das Gedicht ist, wie der Mensch selbst, eine ‚wandelnde‘ Vereinigung seiner Möglichkeiten. Entweder/oder: diese Alternative gibt es nicht. Das Gedicht ist immer dazwischen[1].“

[1] Domin H (1999) Das Gedicht als Augenblick von Freiheit. Frankfurter Poetikvorlesungen. FFM: Suhrkamp, S. 69

Umso besser, wenn wir viel notieren

„Wir leben, als wäre das Gedächtnis ein wohlkonstruiertes und personell gut ausgestattetes Fundbüro. Wir leben, als wäre die Seele – oder der Geist, die Individualität oder die Persönlichkeit – ein identifizierbares und lokalisierbares Gebilde und keine Geschichte, die das Gehirn sich selbst erzählt.“

(Julian Barnes)